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descriptionGrafik: Gehirn
Auslöser für den Schlaganfall ist eine gestörte Durchblutung im Gehirn. Der resultierende Sauerstoffmangel im Hirn führt oft zu Komplikationen und Folgeschäden.
descriptionFrau fasst sich an die Stirn
Schwindel, Sprachstörung oder Lähmung: Wichtig ist, die typischen Anzeichen schnell zu erkennen. Bildgebung und Blutuntersuchungen sichern die Diagnose.
descriptionBlaulicht
Jeder Schlaganfall ist ein Notfall. Beginnt die Behandlung frühzeitig und in spezialisierten Stroke Units, können bleibende Schäden oft verhindert werden.
descriptionKrankengymnastik
Physiotherapie, Ergotherapie und Sprechtraining helfen den Patienten dabei, die Gehirnschädigung zu überwinden und in den Alltag zurückzukehren.
descriptionHand halten
Angehörige sollten ermuntern, ohne zu überfordern. Viele Patienten leiden nach dem Schlaganfall an einer Depression dann ist schnelle Hilfe wichtig.
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Das Leben nach dem Schlaganfall

Auf einen Schlag verändert sich das ganze Leben. Auch Angehörige müssen erst lernen, mit der Situation umzugehen – und dem Betroffenen zwar zu helfen, ihn aber auch zu fordern. Viele Patienten entwickeln nach dem Schlaganfall zusätzlich eine Depression. Wichtig ist, sie rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln. 

Im Überblick



Tipps für Angehörige

Für die Familie ist es in einer solchen Situation naheliegend, helfend einzugreifen: den Stuhl zurechtzurücken, das Essen aufzufüllen und klein zu schneiden, Wünsche von den Lippen abzulesen. Doch ständiges Bemuttern hindert den Patienten an der Übung, die er braucht, um seine Fähigkeiten wiederzuerlangen – die Therapiestunden allein reichen nicht aus. Das heißt, die Familie muss lernen, sich zurückzuhalten. Hier die richtige Balance zu finden, ist für alle Beteiligten nicht immer einfach.
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Fordern ist wichtig – aber das Maß muss stimmen

Den Betroffenen zu fordern, ihn zur Aktivität zu ermuntern, ist in jedem Fall gut. Doch darf das Anliegen nicht ins Gegenteil umschlagen. Wenn ein Schlaganfallpatient von morgens bis abends gefordert wird, kann dies leicht zur Erschöpfung führen. Ruhezeiten sind extrem wichtig, damit sich das in der Therapie Gelernte setzen kann. Auch Appelle wie „Jetzt stell dich mal nicht so an“ sind wenig förderlich: Leicht fühlt der Betroffene sich bedrängt und nicht ernst genommen. Auch Ängste, den hohen Erwartungen nicht entsprechen zu können, sind möglich.
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Experten empfehlen Angehörigen-Schulungen

Wer die Situation eines Schlaganfall-Patienten versteht, beherrscht die Gratwanderung zwischen Fordern und Helfen. Doch das Verständnis muss erworben werden. Es gibt in fast allen geriatrischen Einrichtungen Schulungsreihen für Angehörige.
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Die plötzliche Hilflosigkeit macht ungeduldig

Oft verändert sich die Persönlichkeit gravierend: Die Betroffenen werden ungeduldig, gebärden sich vorwurfsvoll oder sind nur noch auf die eigenen Bedürfnisse fixiert. Diese Veränderungen haben meistens nicht allein mit der Schädigung des Gehirns zu tun: Sie werden auch gefördert durch die hilflose Situation, in der sich die Patienten kurz nach dem Schlaganfall befinden. Neuropsychologen haben beobachtet, dass gerade Männer es unerträglich finden, nicht mehr Auto fahren zu können. Frauen dagegen leiden besonders, wenn sie Gegenstände nicht mehr richtig halten können, weil dies viele Einschränkungen bei alltäglichen Aufgaben wie Kochen und Aufräumen mit sich bringt.

Ein Schlaganfall kann aber auch andere Hirnleistungen stören: Oft leiden die Aufmerksamkeit, die Konzentration, die Reaktion, das Gedächtnis, das Denken und das Verstehen. Vielen Patienten mangelt es zudem an Einsicht, Kritikfähigkeit und Belastbarkeit, häufig finden sich auch starke Stimmungsschwankungen. Das liegt daran, dass meistens auch der Affekt von dem Schlaganfall betroffen ist: Die Patienten haben ihre Gefühle nicht mehr genau unter Kontrolle. Typisch ist zum Beispiel, dass sie unkontrolliert weinen oder in unpassenden Situationen plötzlich zu lachen anfangen.
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Koordinierungsstellen bieten Hilfe

Was tun, wenn der Vater oder die Mutter durch einen Schlaganfall pflegebedürftig wird? Bei vielen Kindern löst diese Frage Gewissenskonflikte aus. Einerseits haben sie sich geschworen, ihre Eltern niemals in einem Heim unterzubringen. Andererseits: Die Mutter zu sich nach Hause zu nehmen, ihr fortan jede Stunde des Tages zur Verfügung zu stehen, die nächsten Jahre auf Berufstätigkeit, Ausflüge oder gar den Urlaub zu verzichten – diese Vorstellung löst bei vielen Angehörigen Beklemmung aus. Doch die Frage muss nicht immer „Heim oder Selbstaufgabe?“ lauten. Bei genauer Betrachtung lassen sich oft Alternativen finden. Das Schlaganfallbüro und die Koordinierungsstelle „Rund ums Alter“ des Evangelischen Geriatriezentrums Berlin (EGZB) helfen bei der Suche nach Lösungen.

Koordinierungsstellen gibt es in ganz Deutschland. Ihre Mitarbeiter kennen die Angebote der Sozialstationen und sind Experten in Fragen der Finanzierung. Ihre Arbeit geht über das hinaus, was man üblicherweise unter Beratung versteht. Sie bieten fast eine Art Coaching. Meistens lässt sich ein Versorgungsmix aus professioneller Pflege, privatem und familiärem Engagement, Nachbarschaftshilfe und der Unterstützung von alten Freunden finden. Die Koordinierungsstelle stellt zudem Kontakt zu Angehörigengruppen her und zu Experten in der Klinik – etwa zu den Neuropsychologen, die wissen, wie Angehörige die emotionalen Tiefs der Mutter oder des Vaters am besten auffangen. Tipps für ein angenehmes Miteinander kennen aber auch die Mitarbeiter der Koordinierungsstelle.
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Post stroke depression – wenn der Schlaganfall die Psyche schädigt

Viele Patienten reagieren auf den Schock eines Schlaganfalles auch mit Niedergeschlagenheit und Antriebsarmut. Dies sind Symptome einer Depression, die Angehörige, Ärzte, Krankenschwestern und Physiotherapeuten unbedingt im Blick behalten müssen: Bei starker Ausprägung beeinträchtigen sie den Therapieerfolg. So wird der Patient zum Beispiel bei der Physiotherapie nicht richtig mitarbeiten, seine Medikamente vergessen und schlecht trinken und essen. In machen Fällen kann ein Antidepressivum deshalb sinnvoll sein.
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Was löst eine post stroke depression aus?

Im Grunde kann eine Depression nach einem Schlaganfall auf zwei Arten entstehen: Bei einem Schlaganfall stirbt durch eine Durchblutungsstörung des Gehirns Nervengewebe ab. Es besteht die Vermutung, dass bereits diese rein physiologische Schädigung des Gehirns eine Depression auslösen kann, weil im geschädigten Gewebe bestimmte Neurotransmitter nicht mehr ausreichend hergestellt werden. Depressionen werden zum Beispiel mit einem Serotoninmangel in Verbindung gebracht. Welche organischen Schäden in welchen Hirnarealen zu einer post stroke depression führen, ist aber derzeit noch nicht geklärt. Und natürlich spielt auch die psychische Belastung durch die Erkrankung – und insbesondere durch die erlittenen Behinderungen – eine wichtige Rolle.

Der Patient hat unter Umständen ein hohes Maß an Lebensqualität eingebüßt. Ein Schlaganfall führt oft drastisch vor Augen, wie verletzbar der Einzelne ist. Auch die aufwendige, langwierige Rehabilitation bei schweren Störungen der Sprache oder bei Lähmungen kann mühselig, frustrierend und der Auslöser depressiver Verstimmungen sein. Patienten, die nach einem Schlaganfall an einer Lähmung leiden, erkranken wesentlich häufiger an einer Depression als Patienten, die aus anderen Gründen gelähmt sind.
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Depression häufig zu spät erkannt

Meistens wird erst von einer Depression gesprochen, wenn die Symptome bereits 14 Tage oder länger dauern. Im klinischen Alltag ist es aber oft nicht einfach, eine sich entwickelnde post stroke depression rechtzeitig zu erkennen. Sind die auftretenden Schlafstörungen und die Appetitlosigkeit Symptome der Grunderkrankung oder kündigen sie bereits eine Depression an? Gedrückte Stimmung ist bei einer so schweren Krankheit wie dem Schlaganfall selbstverständlich und nicht immer das Anzeichen für eine psychische Störung. Zusätzlich können sich Patienten durch Sprachstörungen ihren betreuenden Ärzten und Angehörigen bisweilen nicht richtig mitteilen. Auch das erschwert die Diagnose einer post stroke depression. Aus diesen Gründen wird eine post stroke depression sicherlich in der Praxis häufig zu spät erkannt. Viele Patienten erhalten deswegen keine adäquate antidepressive Behandlung. Dabei sind bereits heute einige Risikofaktoren bekannt, die die Wahrscheinlichkeit erhöhen, eine Depression nach einem Schlaganfall zu entwickeln:
  • Der Schlaganfall hat zu einer körperlichen Beeinträchtigung geführt.
  • Das Risiko für eine Depression steigt mit der Schwere des Schlaganfalls.
  • Der Schlaganfall hat zu geistigen oder mentalen Beeinträchtigungen geführt.
  • Das soziale Umfeld ist nicht intakt.
  • Frauen haben nach Schlaganfall ein höheres Depressions-Risiko als Männer.
Werden diese Risikofaktoren bei der Behandlung eines Schlaganfalls berücksichtigt, kann das dem verantwortlichen Arzt helfen, eine sich entwickelnde Depression früher zu erkennen.
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Therapie der post stroke depression

Ist die Depression bei einem Schlaganfallpatienten erkannt, sollte sie so schnell wie möglich behandelt werden. Neben dem direkten psychischen Leiden des Patienten wirkt sich eine post stroke depression auch negativ auf den Verlauf der Rehabilitation aus. Der Medizin steht dabei einerseits die medikamentöse Behandlung durch Antidepressiva zur Verfügung.

Studien lassen vermuten, dass nach einem Schlaganfall auch eine prophylaktische Behandlung mit Antidepressiva eine Depression vermeiden helfen kann. Allerdings sind bisher noch nicht genug Studien zu diesem Thema durchgeführt worden, um generell eine vorbeugende Behandlung mit Medikamenten zu empfehlen. Ziel ist es vor allem, im Leben ein neues Verhältnis zwischen Entspannung und Ruhe auf der einen Seite und Aktivität auf der anderen Seite zu finden. Hier können auch die Angehörigen des Patienten helfen und den Betroffenen dabei unterstützen, körperlich wieder aktiv zu werden und zugleich soziale Kontakte aufrechtzuerhalten. Sich mit Hobbys beschäftigen, die früher Spaß gemacht haben, ist wichtig. Angenehme Erfolgserlebnisse sind hilfreich für einen guten Verlauf der Rehabilitation.
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Bedeutung für die Praxis

Bei Schlaganfallpatienten sollte eine mögliche Depression nicht außer Acht gelassen werden. Bei der Behandlung eines Schlaganfalls sollte sowohl dem Patienten als auch den behandelnden Ärzten und den Angehörigen bewusst sein, dass dem Hirnschlag eine Depression folgen kann. Vor allem die verantwortlichen Ärzte sollten mit der Diagnose und Therapie von Depressionen vertraut sein. Besonders Patienten mit einer schweren Behinderung sind gefährdet, eine post stroke depression zu erleiden. Mit diesem Wissen wird die Depression nach einem Schlaganfall vielleicht schneller erkannt und behandelt.
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Vorbeugung eines weiteren Schlaganfalls

Blutverdünnende Medikamente gehören zur Standardtherapie

Wer einmal einen Schlaganfall erlitten hat, trägt ein hohes Risiko, einen weiteren – einen Re-Infarkt – zu erleiden. Es ist deshalb extrem wichtig für Schlaganfallpatienten, die Anweisungen des Arztes zu beherzigen und zum Beispiel die Medikamente so einzunehmen wie vorgesehen. Patienten, die die Medikamenten-Einnahme schleifen lassen, bringen sich in Gefahr. Seit einigen Jahren verschreiben Ärzte nach Schlaganfällen – wie zum Beispiel auch nach einem Herzinfarkt – leicht blutverdünnende Medikamente. Diese Medikamente sind bei arteriosklerotisch bedingten Krankheiten sinnvoll, weil das verdünnte Blut verengte Gefäßabschnitte leichter passieren kann. Außerdem gerinnt das Blut nicht so leicht, was die Gefahr einer Thrombose verringert. Das bekannteste blutverdünnende Medikament ist Acetylsalicylsäure (ASS) in niedriger Dosierung von 50 bis 100 mg pro Tag oder verwandte Substanzen. Der Patient nimmt sie lebenslang ein, soweit keine Blutungsgefahr besteht.
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Bei Einnahme von Gerinnungshemmern muss der Patient mehrmals im Monat zum Arzt

Ist die Ursache für den Schlaganfall ein Vorhofflimmern, streben Mediziner eine noch stärkere Gerinnungshemmung an. Sie verschreiben in diesem Fall lebenslang Gerinnungshemmer wie Phenprocoumon. Die Dosierung richtet sich nach den Gerinnungswerten des Patienten. Diese verändern sich häufig, abhängig von Ernährung und anderen Faktoren. Einmal wöchentlich, später zweiwöchentlich, muss der Patient deshalb zum Arzt, um die Gerinnnungswerte messen zu lassen. Außerdem muss die Herzrhythmusstörung gezielt behandelt werden – je nach Art der Herzrhythmusstörung mit antiarrhythmischen Medikamenten oder mit einem Herzschrittschrittmacher.
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Der Arzt muss einen Bluthochdruck unbedingt behandeln

Liegt eine Fettstoffwechselstörung vor, ist möglicherweise eine dauerhafte Therapie mit Medikamenten, die die Blutfette senken, sowie eine Umstellung der Ernährung und Lebensweise wichtig. Spezielle Beratung erfahren Patienten hierzu durch einen Diätassistenten oder aber beispielsweise in Lipidambulanzen. Sollte der Patient unter Bluthochdruck leiden, muss dieser ebenfalls mit Medikamenten eingestellt werden.
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Eine gesunde Lebensweise lohnt sich

Ganz wichtig ist neben der medikamentösen Behandlung eine fettreduzierte Ernährung, die vielseitig und ballaststoffreich ist, dazu regelmäßige körperliche Bewegung sowie Nikotin- und Alkoholverzicht. Diese Verhaltensregeln helfen, das Fortschreiten einer Arteriosklerose zu verhindern, und senken das Risiko erheblich, weitere Schlaganfälle zu erleiden. Zudem fördert ein gesunder Lebensstil das Wohlbefinden, was sich positiv auf Heilung und Rehabilitation auswirkt.
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Eine gesunde Lebensweise lohnt sich

Ganz wichtig ist neben der medikamentösen Behandlung eine fettreduzierte Ernährung, die vielseitig und ballaststoffreich ist, dazu regelmäßige körperliche Bewegung sowie Nikotin- und Alkoholverzicht. Diese Verhaltensregeln helfen, das Fortschreiten einer Arteriosklerose zu verhindern, und senken das Risiko erheblich, weitere Schlaganfälle zu erleiden. Zudem fördert ein gesunder Lebensstil das Wohlbefinden, was sich positiv auf Heilung und Rehabilitation auswirkt.

Sollten die Blutfettwerte erhöht sein, ist möglicherweise eine Therapie mit einem Statin angesagt. Statine senken einerseits den Cholesterinspiegel, andererseits stabilisieren sie auch die Plaques.
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Was Schlaganfallpatienten beim Sport beachten sollten

Sport kann für Schlaganfallpatienten ein Lebenselixier sein. Er kann das Risiko für einen erneuten Schlaganfall senken, da er positiv auf Blutfettwerte und Blutdruck wirkt. Außerdem verbessert regelmäßige Bewegung die Funktion der gelähmten Körperpartien und verringert Spastiken. Alltagsbewegungen – wie Gehen und Treppensteigen – werden sicherer, was das Sturzrisiko mindert. Besonders wichtig für Schlaganfallpatienten, die häufig den Verlust von alltäglichen Fähigkeiten verwinden müssen, ist dies: Sport hellt die Stimmung auf und verleiht Selbstvertrauen.
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Absolut notwendig: eine Absprache mit dem Arzt

Viele Betroffene sind verunsichert, fragen sich, ob sie sich durch Sport nicht auch gefährden. Die Vorsicht ist in gewisser Weise berechtigt: Wer einen Schlaganfall erlitten hat, sollte nicht nach Gutdünken auf dem Sportplatz seine Runden ziehen.

Wenn nach einem Schlaganfall mit sportlicher Betätigung begonnen wird, sollte
  • zuvor eine Absprache mit dem Arzt über Art und Intensität des Sports erfolgen
  • der Patient sich nicht übernehmen
  • der Pulsschlag beim Sport den Wert von 160 minus Lebensalter nicht überschreiten; eine lockere Unterhaltung sollte beim Sport ohne Atemnot möglich sein.
  • Gut geeignet sind krankengymnastische Übungen, die der Patient schon in der Rehabilitation kennen gelernt hat und zu Hause – am besten zusammen mit einer Physiotherapeutin – fortsetzen kann.
Außerdem bieten sich für Schlaganfallpatienten folgende sportliche Betätigungen an:
  • leichtes Konditionstraining
  • Wassergymnastik
  • Schwimmen
  • Spazierengehen
Besonders empfehlenswert sind Sportkurse speziell für Schlaganfallpatienten, wie sie die verschiedenen Landesverbände des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) anbieten. Die Übungsleiter der Rehabilitationsportgruppen des DBS sind spezialisiert auf Störungen des zentralen und peripheren Nervensystems, außerdem betreut jeweils ein Arzt die Gruppe. In manchen Fällen übernimmt die Krankenkasse die Kosten für den Kurs. Der Arzt kann abschätzen, ob es sinnvoll ist, einen Antrag zu stellen.
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Hand auf der Sofalehne
© iStockphoto
Niedergeschlagenheit und fehlender Antrieb sind Symptome einer Depression, die oft auch nach Schlaganfällen auftreten können. Frauen sind davon häufiger betroffen als Männer.
Grafik: Synapse mit Botenstoffen
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Reizübertragung an der Synapse: Die Schädigung des Gehirns kann eine Depression auslösen, weil bestimmte Neurotransmitter nicht mehr in ausreichender Menge herstellt werden.
Wassergymnastik
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Regelmäßige Bewegung ist nach Schlaganfall sehr zu empfehlen, aber nur nach Rücksprache mit einem Arzt. Leichtes Konditionstraining, Wassergymnastik, Schwimmen oder Spazierengehen sind gut geeignet.