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descriptionGrafik: Gehirn
Auslöser für den Schlaganfall ist eine gestörte Durchblutung im Gehirn. Der resultierende Sauerstoffmangel im Hirn führt oft zu Komplikationen und Folgeschäden.
descriptionFrau fasst sich an die Stirn
Schwindel, Sprachstörung oder Lähmung: Wichtig ist, die typischen Anzeichen schnell zu erkennen. Bildgebung und Blutuntersuchungen sichern die Diagnose.
descriptionBlaulicht
Jeder Schlaganfall ist ein Notfall. Beginnt die Behandlung frühzeitig und in spezialisierten Stroke Units, können bleibende Schäden oft verhindert werden.
descriptionKrankengymnastik
Physiotherapie, Ergotherapie und Sprechtraining helfen den Patienten dabei, die Gehirnschädigung zu überwinden und in den Alltag zurückzukehren.
descriptionHand halten
Angehörige sollten ermuntern, ohne zu überfordern. Viele Patienten leiden nach dem Schlaganfall an einer Depression – dann ist schnelle Hilfe wichtig.
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Zurück ins Leben – die Rehabilitation

Nach einem Schlaganfall müssen die Patienten bislang selbstverständliche Bewegungen und Abläufe neu lernen. Die Rehabilitation hilft ihnen dabei, in ihr bisheriges Umfeld zurückzukehren – mit Physiotherapie, Logopädie, Ergotherapie und neuropsychologischer Betreuung.

Im Überblick



Frühzeitiger Beginn vermindert Folgeschäden

Frühmobilisierung als erster Schritt der weiteren Behandlung

Jeder Schlaganfall-Patient wird in der Klinik so früh wie möglich mobilisiert (bewegt). Diese Frühmobilisierung ist wichtig, um Komplikationen wie einer Lungenentzündung, einer Beinvenenthrombose mit der Gefahr der Gerinnselbildung (Lungenembolie) und Druckgeschwüren vorzubeugen. Außerdem ist sie die Voraussetzung für den frühzeitigen Beginn einer gezielten Übungsbehandlung. Ob und in welchem Ausmaß ein Schlaganfall bleibende Behinderungen hinterlässt, hängt entscheidend davon ab, wann und wie die Rehabilitation begonnen wurde.

Die Rehabilitation schließt sich meist nahtlos an den Krankenhausaufenthalt an. Zu einer umfassenden Rehabilitation nach einem Schlaganfall gehören Physiotherapie, Logopädie, Ergotherapie und eine neuropsychologische Betreuung. Heute setzt sich immer mehr die ambulante Rehabilitation durch, etwa in einer Tagesklinik. Diese Versorgungsform hat den Vorteil, dass die Patienten weniger aus ihrem Alltag, ihrem sozialen Netz und ihrer Familie herausgerissen werden. Außerdem ist die ambulante Rehabilitation weniger kostenintensiv.

Ob die Rehabilitation ambulant oder stationär stattfindet, hängt in erster Linie vom Zustand des Patienten ab. Für Patienten, die viel Hilfe benötigen – etwa beim Aufstehen oder Essen – ist die stationäre Rehabilitation günstiger.
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Zuzahlung für maximal 42 Tage im Jahr

Die Kosten der Reha-Behandlung übernimmt fast vollständig die Krankenkasse oder die Rentenversicherung. Für 42 Tage Krankenhaus- oder Reha-Aufenthalt im Jahr muss jeder Versicherte zehn Euro pro Tag selbst zahlen. Anträge für die Rehabilitation gibt es beim zuständigen Leistungsträger. Für Patienten, die im Krankenhaus liegen, beantragen in der Regel die Ärzte und die (Klinik-)Sozialarbeiter die Reha. Der Antrag sollte bereits in den ersten Tagen des Krankenhausaufenthalts gestellt werden. Angehörige sollten nach etwa einer Woche auf Station nachfragen, ob der Antrag bereits läuft.
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Oft werden mehr als die üblichen drei Wochen gewährt

Eine Rehabilitation dauert im Regelfall drei Wochen. Es gibt allerdings bei der Behandlung eines Schlaganfalls Ausnahmen. Manche Krankenkassen stellen nach etwa zwei Wochen Rehabilitation den weiteren Bedarf durch spezielle Untersuchungen fest. So können sich noch einmal drei bis vier Wochen Rehabilitation anschließen, in Ausnahmefällen sogar mehrere Monate.
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Woran eine gute Reha-Klinik zu erkennen ist

Für die Reha-Kliniken sind externe Qualitätskontrollen schon seit mehreren Jahren Pflicht. Die Krankenkassen sind über die Ergebnisse dieser Kontrollen informiert. Wer auf der Suche nach einer passenden Reha-Klinik ist, kann sich also bei seiner Kasse informieren. Der Patient kann die Reha-Klinik frei wählen – so steht es im Reha-Gesetz, Sozialgesetzbuch IX.

Folgende Aspekte spielen bei der Wahl einer geeigneten Reha-Klinik eine Rolle:
  • Tägliche Stationsvisiten
  • Ergo- und Physiotherapie-Angebot
  • Logopädie-Angebot
  • Neurologische Kompetenz
  • Sozialarbeiter
  • Teamkonferenzen, an denen die Ärzte und alle Therapeuten teilnehmen
  • Nachsorge-Angebote
  • Behindertengerechte Ausstattung – zum Beispiel Hebelifter und automatische Türöffnung
  • Diätberatung

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Pflege zu Hause erfordert Kraft und Ausdauer

Viele Angehörige möchten ihr Familienmitglied nach einem Schlaganfall zu Hause pflegen. Das ist eine mutige Entscheidung, denn auf die Familie kommen damit ganz neue, ungewohnte Aufgaben zu. Das verlangt eine gute Vorbereitung: Um Pflegefehler wie Wundgeschwüre (Dekubitus) oder eigene Rückenschäden zu vermeiden, sollten sich pflegende Angehörige das nötige Rüstzeug in Angehörigenschulungen holen oder sich von einem ambulanten Pflegedienst unterstützen lassen.
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Physiotherapie von Anfang an

Nach einem Schlaganfall tritt sehr häufig eine Halbseitenlähmung auf: Der Patient kann dann eine Körperseite nicht mehr oder nur mühsam bewegen, da wichtige Nervenzellbereiche in der dazugehörigen Gehirnhälfte untergegangen sind. Diese Schäden lassen sich nicht rückgängig machen. Oft ist aber ein Ausgleich möglich, indem intakte Nervenzellen die Funktionen der zerstörten Region übernehmen. Experten nennen diese Fähigkeit zur neuen Organisation des Gehirns Plastizität.

Die Physiotherapie fördert diese Plastizität. Je früher die Physiotherapie einsetzt, desto größer ist die Chance, dass die Lähmung sich bessert beziehungsweise zurückbildet. Unter Medizinern gilt die Devise: Physiotherapie vom ersten Tag an. Auch wenn der Patient noch bettlägerig und sehr schläfrig ist, können die Physiotherapeuten oft bereits mit ihrer Arbeit beginnen: Am Anfang steht die Anregung des gesunden Hirngewebes durch Druck, sanftes Bürsten sowie Berühren und aktives wie passives Bewegen.

Art, Dauer und Zeitpunkt der Übungen erarbeitet der Physiotherapeut individuell für den jeweiligen Patienten. Er richtet sich vor allem nach dem Krankheitsstadium, den Symptomen und dem allgemeinen Zustand.
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Die betroffene Seite muss besonders gefordert werden

Die Physiotherapeuten werden auch den Angehörigen vermitteln, wie wichtig es ist, die betroffene Seite zu fordern: Sie sollten sich zum Beispiel immer auf die Seite mit der Lähmung setzen und auch Getränke und anderes von hier aus reichen. Auch der Nachtschrank, Bilder und Blumen gehören auf die von der Lähmung betroffene Seite. Am besten wird das Bett bei Bedarf im Zimmer umgestellt, sodass der Patient gezwungen ist, auch das Geschehen in der Tür mit der gelähmten Körperhälfte wahrzunehmen. Muss der Patient im Bett gelagert werden, so sollte er möglichst häufig auf der betroffenen Seite liegen, damit diese Seite Reize erhält, die im Gehirn verarbeitet werden müssen. Wichtig ist allerdings, die Lage durch kleinste Bewegungen – Mikrobewegungen – ständig zu verändern. Sonst kann es schnell zu einem Druckgeschwür kommen.
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Aktive Bewegungen besonders wirksam

Das Fördern und Aktivieren der betroffenen Seite geht auf die Bobath-Therapie zurück, die in den 40er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts von dem Ehepaar Berta und Karel Bobath entwickelt wurde. Es ist heute die am weitesten verbreitete physiotherapeutische Technik in Westeuropa und bietet nicht nur Physiotherapeuten Anleitung, sondern wird als ganzheitliches Konzept auch in der Pflege und Logopädie eingesetzt. Bobath-Therapeuten streben physiologische, das heißt natürliche Bewegungen an. Die Kontrolle und Stabilität der verschiedenen Körperpartien und der Abbau eines krampfhaft erhöhten Muskeltonus (Spastik) durch passives Bewegen stehen im Mittelpunkt der Behandlung. Sie haben Vorrang vor aktiven Bewegungen. Diesen Aspekt der Bobath-Therapie kritisiert allerdings die Deutsche Gesellschaft für Neurologie. In ihrer Leitlinie „Motorische Rehabilitation nach Schlaganfall“ heißt es: „Die modernen Erkenntnisse über die Plastizität des Gehirns zeigen, dass gerade aktives und repetitives Bewegungstraining über den Erfolg einer motorischen Rehabilitation entscheiden.“ Aber auch neuere Ansätze wie die Propriozeptive neuromuskuläre Fascilitation (PNF), Constraint Induced Movement Therapie (CI), Affolter-Therapie und Spiegeltherapie sind von großem Nutzen in der Schlaganfall-Nachsorge. Neben der Physiotherapie kann der Muskeltonus auch durch medikamentöse Behandlung wie etwa Botox-Injektionen (Botulinustoxin) verbessert werden.
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Logopädie bei Sprachstörungen

Nicht jede Sprachstörung bildet sich spontan zurück

Etwa ein Drittel aller Schlaganfall-Patienten leidet anfangs unter einer Sprachstörung. Bei etwa einem Drittel dieser Patienten normalisieren sich die Sprachfunktionen spontan in den ersten vier Wochen nach dem Ereignis. Danach nimmt die spontane Verbesserung der Sprache wieder ab. Eine Sprachtherapie (Logopädie) ist deshalb bei Patienten mit Aphasie grundsätzlich sinnvoll. Studien zeigen, dass die Logopädie bei etwa 60 Prozent aller Schlaganfall-Patienten eine Verbesserung des Sprechens und des Verstehens erreichen kann. Die Schwere der Störung und die Größe des betroffenen Gehirnareals sind für die Prognose entscheidend.
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Zeitpunkt und Intensität der Logopädie entscheiden über ihren Erfolg

Wenn die Therapie früh beginnt, also in den ersten vier Wochen nach dem Schlaganfall, sind die Heilungserfolge am besten. Für den Patienten bedeutet das harte Arbeit: Er trainiert täglich ein- bis zweimal zirka 30 Minuten. Auf dem Therapieplan stehen je nach Art der Störung die Bereiche Sprechen, Verstehen, Schreiben und Lesen. In der ersten Phase – bis zu sechs Monate nach dem Schlaganfall – sollte die logopädische Behandlung drei- bis viermal wöchentlich eine Stunde ambulant oder in einer Tagesklinik fortgeführt werden. In dieser Phase werden spezifisch einzelne Symptome der Sprachstörung behandelt. Je nach Schwere und Art der Aphasie empfehlen Logopäden auch noch nach einem Jahr eine Behandlung in sechs- bis achtwöchigen Intervallen. Idealerweise werden Angehörige in die Therapie einbezogen.
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Logopäden trainieren auch nonverbale Kommunikation

Je länger die Aphasie besteht, desto mehr üben Logopäden mit den Patienten Strategien, die sie im Alltag einsetzen können, um sich verständlich zu machen. So können beispielsweise Gestik und Körpersprache der nicht-verbalen Verständigung dienen. Die Sprachtherapeuten üben zum Beispiel in kleinen Rollenspielen Alltagssituationen. Außerdem leiten sie die Angehörigen im Umgang mit den Sprachstörungen an.
Angehörige von Schlaganfall-Patienten mit einer Aphasie sollten:
  • den Betroffenen nicht unterbrechen
  • Sätze nicht stellvertretend zu Ende sprechen
  • nicht Gedanken vorwegnehmen
  • sich auf den Inhalt konzentrieren und nicht auf möglicherweise seltsame Laute und misslungene Artikulation
  • nonverbale Möglichkeiten – wie Gestik, Mimik, Zeichnen und Schreiben – ausschöpfen
  • für eine ruhige Umgebung sorgen
  • Blickkontakt halten
  • langsam, ruhig und natürlich sprechen, in kurzen Sätzen und mit kleinen Pausen.
Der Anschluss an Selbsthilfegruppen oder das Üben am Computer zu Hause sind sinnvoll. In einigen Städten gibt es Aphasiezentren des Selbsthilfeverbandes der Aphasiker, in denen Fachleute Übungsgruppen anleiten.
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Ergotherapie hilft, den Alltag zu bewältigen

Anziehen, Baden, Waschen, Zähneputzen … diese alltäglichen Verrichtungen müssen viele Schlaganfall-Patienten Schritt für Schritt wieder einstudieren. Oft sind sie körperlich so beeinträchtigt, dass es ihnen schwerfällt, den Pullover über den Kopf zu streifen oder die Hose anzuziehen. Auch die Planung der Handlung ist plötzlich ungewohnt schwierig – Fachleute bezeichnen diese Einschränkung auch als „Apraxie“. Die Patienten wissen zum Beispiel oft nicht mehr, ob sie zuerst das Unterhemd oder den Pullover anziehen sollen oder an welchem Ende sie die Hose halten müssen.
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Praktisches Training: Einkaufen und Kochen

Ergotherapeuten bieten Schlaganfall-Patienten Unterstützung bei diesen Alltagsproblemen, proben mit ihnen zum Beispiel in einer Übungsküche das Kaffeekochen: „Den Kaffee aus dem Schrank holen, die Dose öffnen, das Wasser in die Kanne laufen lassen und damit den Wasserbehälter der Kaffeemaschine füllen – all diese Handlungsschritte trainiert der Patient“, sagt Jacqueline Merkert, leitende Ergotherapeutin am Evangelischen Geriatriezentrum Berlin (EGZB). In manchen Fällen führt der Ergotherapeut die Handlung des Patienten: Beim Schreibtraining stellt er sich beispielsweise hinter den Patienten und lenkt die Aufmerksamkeit durch engen Körperkontakt und Berührung des Handrückens auf die Handlung. Die Handlungsplanung lässt sich besonders gut beim Kochen trainieren: Der Patient muss zunächst die Zutaten notieren, anschließend geht er zusammen mit dem Ergotherapeuten einkaufen. Danach wird gekocht, was – das wissen auch Gesunde – viel Konzentration, Handlungsplanung und ein gutes Zeitmanagement erfordert.
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Hilfsmittel erleichtern den Alltag

Zu den Aufgaben der Ergotherapeuten gehört es außerdem, Hilfsmittel auszuwählen und den Patienten sowie seine Angehörigen mit Rollator, Badewannenlifter etc. vertraut zu machen. Schließlich bleiben Hilfsmittel oft ungenutzt – werden im ungünstigsten Falle durch falsche Handhabung sogar zu einer Gefahr. „Manchmal raten wir auch zu unkonventionellen Hilfsmitteln – etwa zu einer Grillzange, die sich als Greifzange verwenden lässt“, sagt Merkert.
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Neuropsychologen helfen bei Gedächtnisstörungen

Viele Patienten leiden nach einem Schlaganfall unter Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen. Früher wurde diesen Einbußen wenig Beachtung geschenkt. Inzwischen gehört die Therapie der kognitiven Störungen in neurologischen und geriatrischen Fachabteilungen zum Standard. Für die Behandlung dieser Störungen sind Neuropsychologen verantwortlich, die sich mit der komplizierten Struktur und Funktion des Gedächtnisses auskennen. Die Erfolge der neuropsychologischen Behandlung scheinen Außenstehenden nicht immer so offensichtlich wie die der Physiotherapie. Doch bei näherer Betrachtung sind sie beeindruckend: Wenn sich die Konzentration steigert, kann der Patient seine Handlungen besser planen und erlangt mehr Selbstständigkeit. Außerdem ist er in der Lage, der physiotherapeutischen und logopädischen Behandlung mit größerer Aufmerksamkeit zu folgen, was den Erfolg dieser Therapien oft bedeutend verbessert.
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Am Anfang steht das Gespräch

Bevor der Neuropsychologe mit Tests der Gedächtnisleistung beginnt, unterhält er sich ausführlich mit dem Patienten über dessen Lebenssituation und macht sich ein Bild über dessen Stimmungslage. Oft sind Patienten nach einem Schlaganfall depressiv. Der Neuropsychologe wird sich dann mit dem Arzt über die Gabe eines antidepressiv wirkenden Medikaments verständigen. Ein Schlaganfall führt häufig zu Störungen des Gedächtnisses, der Aufmerksamkeit, der Konzentration und der visuellen Wahrnehmung. All diese Störungen kann der Neuropsychologe mithilfe spezieller Testverfahren erkennen. Zum Training der geschädigten Funktion werden oft Computerprogramme eingesetzt. Viele dieser Programme sind adaptiv, das heißt, sie passen sich dem Leistungsstand des Patienten an und werden schwieriger, wenn der Patient die vorherige Aufgabe fehlerfrei erledigt hat.
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Krankenschwester mit Patientin
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Die Rehabilitation sollte so früh wie möglich beginnen, um das Risiko für bleibende Schäden zu verringern. Sie besteht aus Physiotherapie, Logopädie, Ergotherapie und einer neuropsychologischen Betreuung.
Wassergymnastik
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Durch die Physiotherapie sollen die Patienten Lähmungen zurückbilden und ihre Beweglichkeit so gut wie möglich wiederherstellen. Aktive und passive Bewegungen regen die gesunden Nervenzellen im Gehirn dazu an, die Funktion der zerstörten Hirnregion zu übernehmen.
Hand beim Schreiben
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Schreiben, Lesen, Sprechen und Verstehen: In der Logopädie lernen die Patienten, sich wieder zu verständigen. Auch Angehörige sollten in die Therapie einbezogen werden.
Seniorin beim Kochen
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In der Ergotherapie lernen die Patienten, ihren Alltag wieder zu bewältigen. Das Kochen eignet sich besonders gut, um die Handlungsplanung zu trainieren: Zutaten notieren, einkaufen, zubereiten – dazu ist viel Konzentration und gutes Zeitmanagement nötig.
Seniorenpaar mit Rollator
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Hilfsmittel wie Rollatoren oder Badewannenlifter erleichtern den Alltag. Ergotherapeuten helfen dabei, die passenden Hilfsmittel auszuwählen und den Patienten und die Angehörigen damit vertraut zu machen.